Über Spiegel und Reflektionen


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Über Spiegel und Reflektionen

Dieses Bild ist voller Effekte und nur relativ wenig Nachbearbeitung. Gerade bei Fotos in denen ein “Spiegel” eingesetzt wurde, sieht man oft unschöne Doppelränder. Der Grund dafür ist immer der selbe, es wurde eine Glasblatte oder ein Spiegel als Trägerplatte verwendet. Richtig hingengen ist die Verwendung einer schwarzen Plexiglasplatte! Diese ist hochglänzend und die Spiegelung passiert an der Oberfläche. Beim normalen Glas und besonders beim Spiegel entsteht das Spiegelbild gleich bis zu zwei mal. Beim Spiegel zum Beispiel das erste mal an der Unterseite und das zweite mal an der Oberfläche auf dem das Objekt liegt. Dadurch das “Echo”.

Auch der Einsatz von bunten Trägerplatten ist nicht notwendig! Unser Bild hier entstand ebenfalls auf einer schwarzen Plexiglasplatte. Der türkise Farbton entstand durch einen Hintergrund, der sich ebenfalls im Objektträger spiegelt. Hier eine etwas tiefere Ansicht, damit Sie den Hintergrund sehen. Zur Aufnahme verwendete ich mein Mini Table Top Studio. In dem Fall reichte sogar eine einzige Lichtquelle von Links (430EX mit ST-E2 ausgelöst).

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Nun ist da noch der unschöne Übergang, den man zwar locker im Photoshop weg machen könnte, aber eine leicht höhere Position erledigt das Problem auch.

clickupIMG_3705Der Lichtverlauf im Hintergrund entsteht durch die gewählte Lichtquelle. Man könnte sich mit einer weiteren Lichtquelle natürlich andere Verläufe hineinzaubern.
Ich wollte eine weiche Ausleuchtung, damit die Hohlräume und Hinterschneidungen vom Objekt ebenfalls Licht abbekommen und keine harten Schatten stören, weshalb ein Durchlichtschirm zum Einsatz kam. Gegenüberliegent stellte ich noch einen großen silbernen Reflektor auf. So war die Sache mit sehr wenig Aufwand genügend ausgeleuchtet.

Im Photoshop maskierte ich anschließend das Objekt, um die Spiegelung etwas weicher zu zeichnen, da der Effekt mir in dem Fall etwas zu aufdringlich war.

Außerdem verliehen wir diesem Sicherungsgerät einen Editors Choice Award, womit neben der edlen Darstellung auch noch Platz für den Award sein musste. Die restliche Nachbearbeitung hielt sich in Grenzen. Etwas Microkontrast, leichte Farbabschwächung danach, und viel Staub weg putzen, da ich das Microfasertuch leider nicht zur Hand hatte.

Das Ergebnis kann man hier betrachten: www.freizeitalpin.com

Für die Fotonachbearbeitung kann ich besonders das Buch “Scott Kelbys Glorreiche 7″ empfehlen! Das verhalf mir in den letzten Jahren mit Abstand am meisten zu einer schnelleren und perfekten Nachbearbeitung!


Scott Kelbys Glorreiche 7 für Photoshop CS3

Scott Kelby. Addison-Wesley, München 2008, Broschiert, 288 Seiten, € 24,95

2 Comments

  1. Posted January 2, 2010 at 10:31 pm | Permalink

    Schwarze Plexiglasplatte kommt sofort auf meinen Merkzettel! Danke für den Tipp.

    LG Alexander

  2. Posted January 3, 2010 at 12:15 pm | Permalink

    Moin und frohes Neues!

    Zufälle gibts … http://www.sypke.de/2010/01/02/buchvorstellung-scott-kelby-glorreiche-7-fur-photoshop-cs3/

    ;-)

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