
Bei diesem fantastischen Anblick musste ich vorhin einfach zur Kamera greifen und ihn fotografieren. Die Luft ist derzeit eiskalt, klar und wir haben eine geringe Luftfeuchtichkeit. Eigentlich ideale Voraussetzungen für eine nächtliche Ultralangzeitbelichtungs-Fototour. Aber dazu kratzt mir der Hals zuviel, als dass ich bei -10° Celsius in der Gegend rum stapfe. Für heute muss es der Mond auch tun. Ich nahm für diese Aufnahme mein Canon EF 100-300 4,5 – 5,6 USM. Bei ISO 200 und Blende 8 schoss ich das Foto mit Auflegen an den Fensterrahmen. Im RAW Konverter von Photoshop passte ich noch die Kontrastverteilung etwas an, bevor es dann noch geringfügigfür diesen Ausschnitt verkleinert wurde. Kurz nachschärfen – fertig.
Update (11.1.2009): Heute habe ich ihn nochmal erwischt. Nämlich genau beim Aufgehen am Horizont. Damit konnte ich noch ein paar Bäume mit in das Motiv nehmen, was den Mond dann schon viel interessanter erscheinen lässt. Nur die Stromleitung stört noch leicht den eindruck.
