Welche Brennweite ist die richtige? Falsche Frage! Was möchte ich erreichen? Gerade bei Outdooraufnahmen spielt die Wahl der Brennweite oft eine tragende Rolle in der Bildaussage. Weitwinkelobjektive bringen den Hintergrund weit weg vom Hauptmotiv. Das hat durchaus seinen Reiz, wenn man eine Weite zeigen möchte. Beate sitzt hier mitten in Norwegen, einsam in der Wildnis auf einem Stein und genießt die unendliche Ruhe, völlig unbekümmert. Erzielt wurde das mit einer Brennweite von 16 mm. Hingegen Jens befindet sich viel tifer im Gebirge. Hinter ihm ragen schneebedeckte Berge empor. Er genißt die zwar auch die selbe Sonne am selben Stein, jedoch viel näher am Geschehen. Besonders im Gebirge kann man sich diesen Effekt mit einem Teleobjektiv zu Nutzen machen und z.b. aus sicherer Empfernung nur wenige Meter abseits einer Hütte sich einen dramatisch hohen Berg ans Motiv hohlen, so als ob man nur wenige Meter von ihm entfernt wäre. Das 2. Bild entstand mit einer Brennweite von 100 mm.
Beleuchtungsinfo für beide Fotos: 105 cm Goldreflektor.
One Comment
Du bringst mich immer auf neue Sachen, in die man investieren könnte
… 2. Speedlight … Reflektor … sonst noch nützliche sachen?
Und einen Lichtformer für den Speedlight baue ich mir auch noch irgendwann
Gruß, Thorwald